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Outreach Tools für M&A, Private Equity und Search Funds: Lemlist, Instantly und Smartlead
Ob Private Equity, strategischer Käufer, Search Fund oder M&A-Berater: Wer Deals oder Mandate gewinnen will, muss über einen großen Markt die wenigen wirklich passenden Inhaber erreichen und sie persönlich und glaubwürdig ansprechen. Wer ein Mandat oder ein Portfolio-Unternehmen verkauft, entscheidet unter anderem mit der Ansprache der Käuferliste darüber, ob im Prozess Wettbewerb entsteht. Dieser Beitrag zeigt, wo Outreach im M&A-Prozess sitzt. Er vergleicht Lemlist, Instantly und Smartlead nach den Kriterien, die dabei zählen. Außerdem beschreibt er, wie das Outreach-System je nach Prozess aussieht.
Outreach in M&A: wo die Ansprache im Prozess sitzt
Outreach ist jede aktive Ansprache, beispielsweise per E-Mail, LinkedIn, Telefon oder Brief, auch über das Netzwerk und bestehende Beziehungen. Cold Outreach ist der Teil, bei dem der Empfänger dich noch nicht kennt. Die erste E-Mail an so jemanden nennt man Cold Email. In M&A gibt es zwei Anlässe für Outreach: Deal Origination und Execution Sales.
Deal Origination: Inhaber ansprechen. Deal Origination heißt, Transaktionsgelegenheiten aktiv aufzuspüren, am besten bevor ein Unternehmen offiziell zum Verkauf steht. Das machen drei Gruppen: Käufer wie Private Equity, strategische Käufer und Search Funds, M&A-Berater mit Buy-side Mandat im Auftrag ihres Mandanten und M&A-Berater, die neue Sell-side Mandate gewinnen wollen. Alle drei sprechen Inhaber an, nur mit einem anderen Ziel. Aus einer These über Branche, Größensegment und Geschäftsmodell entsteht die Long List, danach folgt die Ansprache. Sie braucht meist mehrere Kontakte über einen längeren Zeitraum. Ein Inhaber ist beim ersten Kontakt selten verkaufsbereit und im deutschen Mittelstand machen viele ihre Abgabeabsicht gar nicht erst öffentlich. Origination ist die Tätigkeit, Deal Flow das Ergebnis. Das Tool liefert die Kennzahlen dazu: angesprochene Unternehmen, Rücklaufquote, geführte Gespräche.
Execution Sales: Käufer ansprechen. Hier gibt es bereits etwas zu verkaufen: Ein M&A-Berater hat ein Sell-side Mandat, oder ein Private-Equity-Investor will ein Portfolio-Unternehmen verkaufen. Execution Sales ist die Käuferansprache in diesem laufenden Prozess. Die Käuferliste bekommt den Teaser, ein anonymisiertes Kurzprofil von ein bis zwei Seiten. Wer ernsthaft interessiert ist, unterschreibt eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) und bekommt das Informationsmemorandum. Am Ende dieser Phase stehen indikative Angebote. Ein Bieterverfahren spricht typisch eine zweistellige Zahl von Adressen an. Welche das sind, ist die wichtigste Vorentscheidung des Verkäufers. Volumen spielt keine Rolle: Die Liste ist kuratiert und jeder Adressat wird genau einmal und in der richtigen Reihenfolge angesprochen.
Warum das anders funktioniert als im Vertrieb. Ein SaaS-Vertriebsteam schreibt eine schlechte Sequenz um und schickt sie an die nächsten Kontakte. In M&A ist die Liste nicht erneuerbar. In der Deal Origination umfasst eine Nische oft nur wenige hundert relevante Targets, in Execution Sales die Käuferliste oft nur eine zweistellige Zahl von Investoren. Wer eigenen Deal Flow aufbaut, kommt über lange Zeit immer wieder auf dieselben Inhaber zurück. Eine nächste Charge gibt es nicht. Dazu kommen die Kanäle. Manche Inhaber antworten auf LinkedIn innerhalb eines Tages, bei anderen liest eine Assistenz das Postfach, manche reagieren nur auf einen Anruf oder Brief. LinkedIn ist im Mittelstand wichtig, aber einer von mehreren Kanälen. Das Tool muss diese Kontaktpunkte pro Person zusammenhalten, jeden davon protokollieren und sofort stoppen, sobald jemand antwortet.
Zwei Tool-Typen: Multichannel-Präzision oder E-Mail-Volumen
Die Outreach Tools für diese Aufgabe teilen sich in zwei Gruppen und die Wahl der Gruppe kommt vor der Wahl des Tools. Multichannel-Sequenzer wie Lemlist verbinden E-Mail, LinkedIn Outreach und manuelle Schritte in einer Sequenz pro Kontakt. Sie sind um die Person herum gebaut, nicht um das Postfach. Volumen-Plattformen für Cold Email wie Instantly und Smartlead sind um die Versandinfrastruktur herum gebaut. Sie verbinden viele Postfächer, rotieren sie und wärmen sie automatisch auf, damit die Absenderreputation stabil bleibt. Andere Kanäle fehlen oder laufen über Integrationen.
Am Volumen scheiden sich die Gruppen nicht, auch ein Multichannel-Sequenzer spricht tausende Kontakte an. Die Frage ist, ob du ein Tool für alle Kanäle willst oder mehrere Tools kombinierst, etwa eine Volumen-Plattform für E-Mail und ein zweites Tool für LinkedIn.
7 Vergleichskriterien für Outreach Tools
Kanäle: Lemlist fährt E-Mail, LinkedIn, SMS und manuelle Schritte in einer Sequenz, WhatsApp als Add-on und Anrufe über das integrierte Wähltool. Instantly-Kampagnen sind reine E-Mail-Sequenzen. Anrufe und SMS stecken im separaten CRM-Add-on, LinkedIn-Tools wie HeyReach, Aimfox oder La Growth Machine steuert Instantly über seinen Automations-Builder an. Smartlead ist E-Mail-first. LinkedIn läuft über eine Integration, zum Beispiel mit HeyReach, einem eigenen Tool mit eigener Lizenz: Eine Antwort, eine Öffnung oder ein Klick in Smartlead übergibt den Kontakt an eine HeyReach-Kampagne. Anrufe laufen über den SmartDialer, ein kostenpflichtiges Add-on auf Credit-Basis. Der Brief ist optional und bei keinem der drei ein eigener Kanal. Er lässt sich als manueller Schritt führen und mit n8n oder Make teilautomatisieren.
Personalisierung: Alle drei arbeiten mit Variablen aus der Liste, die Personalisierung entsteht also in der Liste. Schon beim Aufbau der Long List lassen sich mit KI pro Unternehmen eigene Textbausteine schreiben, etwa zum Geschäftsmodell, zum Standort oder zu einem Nachfolgesignal. Als Variablen hochgeladen, klingt damit jede E-Mail individuell, ohne dass jemand sie einzeln schreibt. Dazu kommt Spintax: Satz- und Wortvarianten, aus denen das Tool pro Empfänger zufällig wählt, damit nicht hundert identische E-Mails über dieselbe Domain laufen. Alle drei unterstützen Spintax, Lemlist und Instantly zusätzlich Liquid-Syntax für Bedingungen im Text.
Zustellbarkeit und Warm-up: Warm-up und Inbox-Rotation haben alle drei, Lemlist mit lemwarm in jedem Plan, Instantly und Smartlead unbegrenzt für unbegrenzt viele Postfächer. Lemlist hat einen Deliverability Hub mit Alerts pro Postfach und Deliverability-Tests in jedem Plan. Instantly und Smartlead verkaufen Inbox-Placement-Tests als kostenpflichtiges Add-on. Unbegrenzte Postfächer sind ein Argument für Massenversand, das Volumen eines Mandats trägt jeder der verglichenen Pläne.
Sperrlisten: Wer mehrere Mandate in derselben Nische fährt, braucht eine Liste, die über alle Kampagnen gilt: Inhaber, die abgesagt haben, Bestandsmandanten, Wettbewerber des Mandanten. Lemlist hat dafür eine teamweite Abmeldeliste, in der sich auch ganze Domains sperren lassen. Instantly hat eine globale Sperrliste in jedem Plan, Smartlead eine globale Sperrliste und eine Abmeldeliste.
Antwort-Handling: Lemlist sammelt Antworten im Multichannel-Plan in einer Unified Inbox, Instantly in der Unibox, aus der sich erst ab dem Hypergrowth-Plan antworten lässt, Smartlead in der Master Inbox. Alle drei erkennen per KI, ob eine Antwort Interesse, eine Absage oder eine Abwesenheitsnotiz ist.
CRM-Anbindung: Lemlist synchronisiert HubSpot, Salesforce und Pipedrive nativ in jedem Plan, Smartlead ab dem Pro-Plan. Instantly verbindet HubSpot in den Einstellungen und bindet HubSpot, Pipedrive, Attio und Zoho zusätzlich über den Automations-Builder an. Salesforce läuft über API oder Webhooks und Webhooks gibt es erst im Hypergrowth-Plan.
Preis und Kostenstruktur: Lemlist rechnet im Multichannel-Plan pro Nutzer und im E-Mail-Pro-Plan nach E-Mail-Volumen, Instantly und Smartlead rechnen pro Konto mit Limits für Kontakte und E-Mails. Im Einstieg liegen alle drei bei Jahreszahlung im Bereich von rund 30 bis 60 Euro beziehungsweise Dollar pro Monat, die Pläne, die für ein Team zählen, bei rund 80 bis 90. Dazu kommen bei allen drei Tools Domains und Postfächer, deren Anzahl sich nach dem Versandvolumen richtet, bei Instantly ein separates Credits-Abo für Lead-Datenbank, Anreicherung und KI-Agents und bei Instantly und Smartlead ein zweites Tool für LinkedIn. Rechne also den ganzen Stack, bevor du Listenpreise vergleichst. Die Preise ändern sich häufig, die aktuellen Konditionen stehen bei den Anbietern.
Lemlist im Detail
Lemlist ist eine französische Multichannel-Plattform. Eine Sequenz kombiniert E-Mail, LinkedIn-Profilbesuche und Kontaktanfragen, Text- und Sprachnachrichten, Anrufe, SMS und manuelle Schritte. Jeder Schritt kann davon abhängen, was der Kontakt vorher getan hat. Für M&A zählt der Plan Multichannel-Experte, denn nur er enthält LinkedIn, Anrufe, SMS, manuelle Schritte und die Unified Inbox. E-Mail Pro spielt in derselben Liga wie Instantly und Smartlead.
Stärken für M&A-Teams: Warm-up, Deliverability Hub und native CRM-Anbindung sind in jedem Plan drin, eine Boutique braucht also kein zweites Abo. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch und LinkedIn läuft direkt in der Sequenz.
Grenzen: Der Multichannel-Plan kostet pro Nutzer, ein Team aus drei Beratern zahlt also dreifach. Und jeder Nutzer muss sein eigenes LinkedIn-Konto verbinden.
Instantly im Detail
Instantly ist eine US-Plattform für Cold Email im großen Maßstab. Die Pläne Growth, Hypergrowth und Light Speed staffeln sich nach Kontakten und E-Mail-Volumen. Lead-Datenbank, Anreicherung und KI-Agents laufen über ein separates Credits-Abo.
Stärken: Instantly ist um die Versandinfrastruktur gebaut: unbegrenzte Postfächer in Rotation und Warm-up in jedem Plan, dazu Bounce-Erkennung und Reputationsschutz. Inbox-Placement-Tests gibt es als kostenpflichtiges Add-on. Die KI-Antworterkennung sortiert Antworten ohne Aufpreis und über das Credits-Abo kommt eine Datenbank mit über 450 Millionen B2B-Kontakten dazu.
Grenzen: Die Kampagne kann nur E-Mail, Anrufe und SMS kosten als CRM-Add-on extra. LinkedIn läuft über ein angebundenes Tool mit eigener Lizenz, das Instantly per Automation anstößt, etwa wenn ein Kontakt nicht antwortet. Bei unseren Kunden haben wir gesehen, dass Instantly-Nutzer dafür La Growth Machine ergänzt haben. Für ein Team zählt der Hypergrowth-Plan, denn Teammitglieder, Antworten aus der Unibox, Subsequenzen und Webhooks gibt es erst dort. Preislich liegt er auf dem Niveau von Smartlead Pro und unter einem Nutzer in Lemlist Multichannel-Experte, Lead-Datenbank und KI-Agents kosten als Credits-Abo aber extra. Instantly passt, wenn E-Mail der Hauptkanal ist und das Team die Lead-Datenbank auch nutzt.
Smartlead im Detail
Smartlead ist die zweite Volumen-Plattform in diesem Vergleich, mit unbegrenzten Postfächern und Warm-up in jedem Plan.
Stärken: Gegenüber Instantly punktet Smartlead mit der nativen Salesforce-Anbindung, die wie API und Webhooks ab dem Pro-Plan dabei ist. Dazu kommen Kunden-Workspaces und dedizierte Versandinfrastruktur, beides als kostenpflichtiges Add-on. Subsequenzen lösen je nach Antwort eigene Folgeabläufe aus. Für eine reine E-Mail-Kampagne, die in Salesforce laufen soll, ist Smartlead die passende Volumen-Plattform.
Grenzen: LinkedIn läuft zum Beispiel über HeyReach mit eigener Lizenz, Anrufe über das SmartDialer-Add-on. Der Base-Plan hat weder CRM-Anbindung noch API und Webhooks. Sobald Inhaber auf der Short List einen Anruf und ein persönliches Follow-up brauchen, ist ein Multichannel-Sequenzer die bessere Wahl.
Warm-up: warum eine neue Domain nicht sofort versenden darf
Gmail und Outlook bewerten jede Absenderdomain nach ihrer Historie. Eine frische Domain, die am ersten Tag zweihundert E-Mails an fremde Postfächer schickt, sieht für diese Filter aus wie Spam, egal wie gut der Text ist. Warm-up gibt einer Domain diese Historie.
Vorher kommt die Technik. Die Versanddomain braucht SPF, DKIM und DMARC, drei DNS-Einträge, die belegen, dass die E-Mail wirklich von dir stammt. Domains und Postfächer gibt es in allen drei Tools direkt. Wir empfehlen, sie unabhängig vom Tool zu kaufen, Domains etwa bei einem Registrar wie GoDaddy und Postfächer zum Beispiel bei einem Anbieter wie Zapmail. Zapmail bietet auch Domains an, setzt SPF, DKIM und DMARC automatisch und übergibt die Postfächer an die gängigen Sequenzer, auch an Lemlist, Instantly und Smartlead.
Dann beginnt der Aufbau. Das Tool tauscht über ein Netzwerk angeschlossener Postfächer echte E-Mails aus, die geöffnet, beantwortet und aus dem Spam-Ordner geholt werden. Bei lemwarm steigt das Volumen um eine E-Mail pro Tag. Wir empfehlen, die Postfächer selbst aufzuwärmen, damit du die Kontrolle über den Prozess behältst. Das sollte mindestens vier bis fünf Wochen vor der ersten Kampagne beginnen. In der Kampagne selbst empfehlen wir 20 bis 50 E-Mails pro Postfach und Tag, über den Tag verteilt. Das Warm-up läuft danach im Hintergrund weiter.
In M&A wiegt das schwerer als im Vertrieb. Landet die E-Mail an einen Inhaber, den du nur einmal ansprichst, im Spam-Ordner, ist das Target verloren. Eine verbrannte Domain trifft auch das nächste Mandat, weil sie ihre Reputation über alle Kampagnen teilt. Deshalb laufen Sequenzen über separate Versanddomains statt über die Hauptdomain, eine Reservedomain wartet aufgewärmt im Hintergrund und die erste E-Mail hat keinen Anhang. Für LinkedIn gilt dieselbe Logik: erst Profilbesuch, dann Kontaktanfrage, mit festen Tageslimits statt hundert Anfragen am ersten Tag.
Konzeption: wie das Outreach-System je nach Prozess aussieht
Ein Outreach-System besteht aus Zielkriterien und Liste, Anreicherung und Signalen, Versanddomains und Postfächern mit Warm-up, Sequenzen pro Kanal, Sperrlisten, CRM-Anbindung und den Regeln für Antworten. Wie du diese Bausteine zusammensetzt, hängt vom Prozess ab.
Deal Origination: Private Equity und strategische Käufer
Den Zeitpunkt der Ansprache liefern die Daten: Nachfolgesignale, Gesellschafterwechsel, das Alter des Inhabers oder Branchentrigger entscheiden, wer wann in die Sequenz kommt. Das CRM ist das führende System, jeder Kontaktpunkt muss dort ankommen und genau dafür ist ein Multichannel-Sequenzer gebaut. Ein solches Setup mit Lemlist implementieren wir bei dealspec unter anderem für Deal-Sourcing-Kunden. Vorher klärt das Team, ob es ein Inhabergespräch will oder ein Screening-Ergebnis. Sourcing unter wenigen hundert Inhabern ist Multichannel-Arbeit, ein E-Mail-Screening über viele Kandidaten Volumenarbeit.
Deal Origination: Search Funds
Ein Searcher macht dieselbe Origination mit einem kleinen Team über einen großen Markt. Der Engpass ist die Zeit des Teams, deshalb entscheidet das System darüber, wie viele Inhaber das Team überhaupt erreicht. Die Infrastruktur aus Domains, Postfächern, Warm-up und Sperrlisten kommt vor der ersten E-Mail, denn eine verbrannte Domain kostet Wochen, die in der Suche fehlen. Läuft die Suche über E-Mail, LinkedIn, Anrufe und Brief, trägt ein Multichannel-Sequenzer den ganzen Prozess. JANUS, ein Search Fund, mit dem wir arbeiten, koordiniert E-Mail, LinkedIn und Brief in einem solchen Setup, analysiert automatisiert mehrere hundert Unternehmen pro Woche und hat sein Outreach-Volumen mit kleinem Team auf mehr als das Sechsfache gesteigert.
Deal Origination: Berater mit Buy-side Mandat
Die Zielkriterien kommen vom Mandanten und das Mandat hat eine Laufzeit. Der Mandant will sehen, wen du angesprochen hast und wie die Gespräche laufen. Deshalb zählt das Reporting pro Mandat, etwa über eigene Kampagnen oder getrennte Kunden-Workspaces wie in Smartlead. Oft soll der Name des Mandanten in der Erstansprache noch nicht fallen, die Personalisierung läuft dann über das Target.
Deal Origination: Mandatsakquise
Wer Sell-side Mandate gewinnen will, spricht dieselben Inhaber an, verkauft aber die eigene Beratung. Die Ansprache braucht deshalb einen Anlass, etwa ein Nachfolgesignal, eine Entwicklung in der Branche oder eine vergleichbare Transaktion, die der Berater begleitet hat. Viele Inhaber denken erst später über einen Verkauf nach, die Kadenz kann deshalb auch über einen längeren Zeitraum laufen. Dann ist wichtig, jederzeit nachsehen zu können, wo jeder Inhaber steht, denn bei Inhabern in unterschiedlichen Phasen wird es schnell unübersichtlich. Genau dort sehen wir einen der größten Mehrwerte eines Outreach-Systems: Es muss nicht alles von Hand gepflegt werden. Das trägt ein Multichannel-Sequenzer mit CRM-Anbindung, für ein reines E-Mail-Screening über eine breite Region reicht auch eine Volumen-Plattform.
Execution Sales: die Käuferansprache
Ob Berater mit Sell-side Mandat oder Private-Equity-Investor, der ein Portfolio-Unternehmen verkauft: Die Liste ist kuratiert und kurz. Was zählt, ist die Personalisierung pro Investor, etwa mit KI aus Portfolio und Investitionsfokus. Dazu kommen Reihenfolge und Fristen aus dem Verfahrensbrief, die Vertraulichkeit und ein Protokoll, wer wann was bekommen hat. Die Erstansprache läuft im Sequenzer. Zeigt ein Investor Interesse, läuft die Konversation im Tool weiter, oder der Teaser geht aus dem Hauptpostfach des Beraters. Dokumente gehören nicht in die erste E-Mail, weil Anhänge die Zustellbarkeit belasten. Praktikabel ist ein separates Postfach wie transaction@ auf der Hauptdomain in CC, von dem NDA und Teaser als PDF folgen, oder das NDA geht per DocuSign-Link. Für Teaser und Informationsmemorandum lohnt ein Datenraum wie Papermark. Er zeigt pro Empfänger, welche Seiten wie lange gelesen wurden, knüpft den Zugriff an die Zustimmung zum NDA und setzt dynamische Wasserzeichen.
Das Tool ist nur so gut wie die Liste
Jedes Tool in diesem Vergleich schickt eine fehlerfreie Sequenz auch an die falsche Person. Eine Long List mit veralteten Inhabernamen, generischen info@-Adressen und Dubletten produziert Bounces, Spam-Beschwerden und peinliche Antworten und kein Warm-up repariert das. Präzision beginnt bei den Zielkriterien, also Branche, Größe, Geografie, Finanzkennzahlen und Gesellschafterstruktur. Angereicherte Daten wie das Alter des Inhabers entscheiden dann, wann jemand angesprochen wird.
Liste und System muss jemand bauen und betreiben. In Fonds macht das häufig ein eigenes Team, das nach Branchen oder Regionen arbeitet und die Kontakte über Jahre pflegt. Eine Boutique mit wenigen Beratern oder ein Searcher hat dieses Team nicht und auch im Fonds bindet das Setup Kapazität, die im Deal fehlt. Dann übernimmt ein Partner. dealspec setzt das System für Private-Equity-Teams, Search Funds und M&A-Boutiquen auf.
Wir erstellen maßgeschneiderte Long Listen samt Gesellschaftern und Finanzkennzahlen, bewertet und priorisiert nach Fit und bauen Domains, Warm-up, Sequenzen und die Anbindung an das CRM. Das läuft in den Tools und auf den Domains des Teams oder auf unseren. Rückmeldungen, Gespräche und Status landen im CRM und der Partner sieht, wo jedes Target steht, ohne das Outreach Tool zu öffnen. Wer den Partner früh einbindet, bevor Domains, Postfächer, Sperrlisten und Sequenzen stehen, bekommt das Setup von Anfang an auf den eigenen Prozess zugeschnitten. Später umzubauen ist teuer.
Die Wahl zwischen diesen Outreach Tools läuft auf Kanäle, Volumen und persönliche Präferenz hinaus. Welches Tool du auch nimmst, über die Antwortquote entscheiden die Liste, die Mailtexte und der Zeitpunkt. Wenn du sehen willst, wie wir diese Listen für Mandate wie deines aufbauen und bespielen, schau dir Deal Sourcing von dealspec an.
Transparenzhinweis: Die Links zu Lemlist und Zapmail sind Affiliate-Links, was keinen Einfluss auf die Bewertung hat.
FAQ zu Outreach Tools in M&A
Was ist der Unterschied zwischen Lemlist und Instantly?
Lemlist ist ein Multichannel-Sequenzer. Er verbindet E-Mail, LinkedIn, Anrufe und manuelle Schritte in einer Sequenz pro Kontakt, Warm-up und native CRM-Anbindungen sind in jedem Plan enthalten. Instantly ist eine Volumen-Plattform, deren Kampagnen ohne Integrationen nur E-Mail versenden, mit unbegrenzten Postfächern, Warm-up und einer Lead-Datenbank als Credits-Abo. Lemlist passt zu Teams, die wenige hundert Entscheider über mehrere Kanäle ansprechen, Instantly zu Teams, die Cold Email in großem Volumen versenden.
Was ist der Unterschied zwischen Instantly und Smartlead?
Beide sind Volumen-Plattformen für Cold Email mit unbegrenzten Postfächern und Warm-up. Instantly bringt KI-Antworterkennung, einen Automations-Builder, Anbindungen an CRMs und LinkedIn-Tools und eine Lead-Datenbank über ein separates Credits-Abo mit. Smartlead bietet ab dem Pro-Plan CRM-Anbindung, Kunden-Workspaces und API. Preislich liegen Smartlead Pro und Instantly Hypergrowth nah beieinander, bei Instantly kommt das Credits-Abo für Datenbank und KI-Agents dazu.
Welches Outreach Tool eignet sich für Search Funds?
Das hängt von den Kanälen ab. Läuft die Suche über E-Mail, LinkedIn, Anrufe und Brief, trägt ein Multichannel-Sequenzer wie Lemlist den ganzen Prozess. Für eine reine E-Mail-Suche reicht Lemlist E-Mail Pro mit Pauschalpreis für unbegrenzte Nutzer oder Smartlead Pro mit CRM und API. Wichtiger als das Tool ist, das Setup aus Domains, Postfächern, Sperrlisten und Sequenzen von Anfang an auf die eigene Suche zuzuschneiden und die richtigen Long Listen zu bauen.
Brauche ich zusätzliche Domains und Postfächer?
Ja, bei allen drei Tools. Die Hauptdomain bleibt aus dem Cold Outreach heraus. Versendet wird über separate Domains mit je zwei bis drei Postfächern, die Zahl der Domains richtet sich nach dem Tagesvolumen. Eine Reservedomain wartet für den Fall, dass eine Domain auf einer Blacklist landet. Wir empfehlen, Domains und Postfächer unabhängig vom Tool etwa bei GoDaddy oder Zapmail zu kaufen und neue Postfächer mindestens vier bis fünf Wochen aufzuwärmen.
Wie versende ich Teaser und NDA aus einer Outreach-Sequenz?
Nicht als Anhang in der ersten E-Mail, weil Anhänge die Zustellbarkeit belasten. Die Erstansprache läuft im Sequenzer. Zeigt ein Investor Interesse, geht der Teaser aus dem Tool oder aus dem Hauptpostfach des Beraters. NDA und Teaser folgen als PDF aus einem separaten Postfach wie transaction@ oder legal@ in CC, das NDA alternativ per DocuSign-Link. Teaser und Informationsmemorandum laufen über einen Datenraum wie Papermark, der zeigt, welche Seiten ein Investor wie lange gelesen hat.
Kann ich mit Instantly oder Smartlead LinkedIn Outreach fahren?
Nicht nativ. Instantly bindet HeyReach, Aimfox und La Growth Machine über seinen Automations-Builder an, Smartlead bindet LinkedIn zum Beispiel über HeyReach an. Wer LinkedIn neben einer Volumen-Plattform braucht, ergänzt zum Beispiel La Growth Machine, eine Lemlist Alternative mit Schwerpunkt LinkedIn, mit Sprachnachrichten und Social Warming in den höheren Plänen. Lemlist ist das einzige Tool in diesem Vergleich, das E-Mail, LinkedIn und Anrufe in einer nativen Sequenz fährt.
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Wie Search Fund JANUS ihr Deal Sourcing mit dealspec um mehr als 6x skalieren konnte
JANUS Mittelstandsnachfolge ist ein von Felix Wolters gegründeter Search Fund, der ein KMU im Rahmen einer Nachfolgelösung übernehmen und weiterführen möchte. Um mit einem kleinen Team einen großen Markt abzudecken, wäre eine Skalierung des Sourcings nur auf Basis manueller Prozesse und zusätzlichem Personal möglich gewesen. dealspec baute daher eine effiziente Sourcing-Infrastruktur auf, automatisierte zentrale Schritte und befähigte das Team in Workshops dazu, die eigenen Workflows selbst weiterzuentwickeln. Seitdem hat es JANUS geschafft, sein Deal Sourcing & Outreach mehr als zu versechsfachen.
Status Quo: Ein kleines Team auf der Suche nach Zielunternehmen in einem großen Markt
Ein Search Fund muss zwei Dinge beherrschen. Er muss den Markt breit genug abdecken, um die wenigen Unternehmen zu identifizieren, die wirklich zu seinen Akquisitionskriterien passen. Gleichzeitig muss er die Eigentümer dieser Unternehmen auf eine persönliche und glaubwürdige Weise ansprechen, die zu einem Gespräch führt. Beide Anforderungen verursachen einen erheblichen Arbeitsaufwand, noch bevor das erste Gespräch mit einem Eigentümer stattfindet. Potenzielle Märkte und Branchen müssen bewertet, Unternehmen identifiziert, Finanz- und Gesellschafterinformationen zusammengetragen, Kontakte recherchiert und jede Gelegenheit anhand der Investitionskriterien des Search Funds geprüft werden. Sobald ein geeignetes Unternehmen identifiziert ist, muss das Team eine personalisierte Ansprache vorbereiten, die Kommunikation über E-Mail, LinkedIn und Briefe koordinieren und jedes Unternehmen während des gesamten Outreach-Prozesses nachverfolgen.
Für JANUS gab es drei operative Engpässe:
- Sourcing: Die Identifizierung relevanter Branchen und Unternehmen in einem großen und fragmentierten Markt erfordert umfangreiche Recherchen. Während JANUS seine Suche auf weitere Segmente ausweitet, steigt die Anzahl potenzieller Zielunternehmen und der damit verbundene Rechercheaufwand weiter an.
- Anreicherung und Analyse: Gesellschafter-, Finanz- und Kontaktdaten müssen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen und strukturiert konsolidiert werden. Dazu gehört die Identifizierung der relevanten Unternehmenseigentümer und deren Kontaktdaten. Branchen und einzelne Unternehmen müssen anschließend anhand der Akquisitionskriterien von JANUS bewertet werden, um zu bestimmen, welche Gelegenheiten eine genauere Betrachtung verdienen.
- Outreach: Sobald ein relevantes Unternehmen und dessen Eigentümer identifiziert sind, muss das Team personalisierte Inhalte vorbereiten, die Kommunikation über E-Mail, LinkedIn und Briefe koordinieren sowie den Status jedes Unternehmens während des gesamten Outreach-Prozesses verwalten. Mit wachsender Unternehmensanzahl wird es immer anspruchsvoller, die Personalisierung beizubehalten und gleichzeitig die Outreach-Aktivitäten und Antworten organisiert zu halten.
JANUS verfügt über ein kleines Team, um diesen gesamten Prozess zu steuern. Felix’ Zeit ist am wertvollsten, wenn er direkt mit Unternehmenseigentümern spricht und potenzielle Akquisitionen bewertet. Die Recherche, Datenaufbereitung und Koordination hinter diesen Gesprächen können jedoch einen erheblichen Teil des Arbeitstages in Anspruch nehmen.
„Als Search Fund müssen wir beim Deal-Sourcing zwei Dinge kombinieren: eine breite Marktabdeckung und eine hochgradig zielgerichtete Ansprache der für uns wirklich relevanten Unternehmenseigentümer.“ (Felix Wolters, Managing Director bei JANUS)
Das Ziel: Steigerung der Sourcing-Kapazität und mehr Zeit für Eigentümergespräche
Von Anfang an wollte JANUS Mittelstandsnachfolge das Sourcing auf skalierbare Prozesse aufbauen. Das Ziel war es, die Marktabdeckung und den Sourcing-Durchsatz zu erhöhen, ohne das Team im gleichen Maße vergrößern zu müssen. Gleichzeitig wollte Felix weniger Zeit mit der Verwaltung von Daten und repetitiven Prozessschritten verbringen und mehr Zeit damit, Opportunitäten zu bewerten und mit Unternehmenseigentümern zu sprechen.
Das angestrebte Setup musste daher:
- Die Marktabdeckung erweitern: JANUS in die Lage versetzen, relevante Branchen und Unternehmen systematisch zu identifizieren, ohne den manuellen Rechercheaufwand im gleichen Maße zu erhöhen.
- Strukturierung von Anreicherung und Bewertung: Finanz-, Gesellschafter- und Kontaktdaten in einem einheitlichen Format zusammenführen und Branchen sowie Unternehmen anhand der eigenen Akquisitionskriterien bewerten.
- Personalisierte Ansprache skalieren: Personalisierte Kommunikation per E-Mail, LinkedIn und Brief unterstützen und dem Team gleichzeitig eine strukturierte Methode bieten, um Unternehmen, Aktivitäten und Antworten während des gesamten Akquiseprozesses zu verwalten.
Das bloße Hinzufügen von mehr Daten oder eines weiteren isolierten Tools hätte diese Ziele nicht erreicht. JANUS benötigte eine integrierte Infrastruktur, die Sourcing, Anreicherung, Bewertung und Ansprache auf Basis der eigenen Akquisitionskriterien miteinander verknüpft. Ziel war es, repetitive Aufgaben zu automatisieren und gleichzeitig das Urteilsvermögen sowie die persönliche Note zu bewahren, die für die Identifizierung geeigneter Gelegenheiten und den Aufbau von Beziehungen zu Unternehmensinhabern erforderlich sind.
Umsetzung: KI-gestützte Infrastruktur für Sourcing, Anreicherung, Scoring & Outreach, maßgeschneidert für Search Funds
Ein integrierter Stack für Sourcing und Anreicherung
dealspec konzipierte und implementierte einen Stack für Sourcing und Datenanreicherung, der auf die internen Prozesse und Akquisitionskriterien von JANUS zugeschnitten ist. Der Workflow beginnt bei Branchen, die bereits als potenziell relevant für die Suche identifiziert wurden. Innerhalb dieser vorgefilterten Branchen unterstützt die Infrastruktur die systematische Identifizierung von Unternehmen, die in das Akquisitionsprofil passen könnten. Für jedes Unternehmen beschafft und konsolidiert der Workflow relevante Finanz-, Gesellschafter- und Unternehmensdaten aus verschiedenen Quellen. Dies umfasst Informationen zu Unternehmensgröße, finanzieller Performance, Eigentümerstrukturen und den relevanten Ansprechpartnern. Durch die Zusammenführung dieser Datenpunkte entsteht ein strukturiertes Unternehmensprofil, anhand dessen das Team beurteilen kann, ob eine Gelegenheit eine nähere Betrachtung rechtfertigt.
Die Arbeit begann mit dem zugrunde liegenden Prozess: Welche Informationen werden in welcher Phase benötigt, wo können sie beschafft werden, wie sollten die verschiedenen Datenpunkte verknüpft werden und an welchen Stellen erfolgen manuelle Übergaben? Anschließend verband dealspec die entsprechenden Tools und Datenflüsse, implementierte die Workflows und testete diese gemeinsam mit JANUS.
Dieser prozessorientierte Ansatz war entscheidend, da der Wert der Infrastruktur von der Relevanz und Qualität der generierten Informationen abhängt. Anstatt große Mengen generischer Unternehmensdaten zu sammeln, konzentriert sich das Setup bei Recherche und Anreicherung auf vorgefilterte Branchen und wendet die Kriterien von JANUS konsequent auf die darin enthaltenen Unternehmen an. Die Workflows wurden anschließend basierend auf den Erfahrungen des Teams im täglichen Suchprozess weiter verfeinert.
„Das Besondere ist, dass dealspec nicht einfach nur einzelne Automatisierungen implementiert. Sie prüfen und optimieren zuerst den zugrunde liegenden Prozess und Datenfluss. Die Lösungen werden dann gemeinsam getestet und iterativ weiterentwickelt.“ (Felix Wolters, Managing Partner bei JANUS)
KI-Workflows basierend auf den Investitionskriterien von JANUS
Felix hatte bereits klare Vorstellungen von den Branchen und Unternehmen, die für seine Suche relevant sein könnten. dealspec übersetzte die Deal Evaluation Matrix und die Industry Scorecard von JANUS in KI-gestützte Workflows, die diese Kriterien konsistent auf eine deutlich größere Anzahl potenzieller Gelegenheiten anwenden können.
Die Workflows bewerten zunächst Branchen anhand der für JANUS relevanten Faktoren. Anschließend werden einzelne Unternehmen innerhalb der aussichtsreichsten Segmente evaluiert. Shareholder-, Finanz- und Kontaktdaten werden erfasst und verarbeitet, während Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle anhand spezifischer Akquisitionskriterien analysiert werden. Dies verschafft dem Team eine strukturierte Entscheidungsgrundlage, welche Gelegenheiten eine genauere Betrachtung verdienen. Anstatt jede Bewertung bei Null zu beginnen, erhält JANUS aufbereitete Informationen, die vom Team geprüft, hinterfragt und ergänzt werden können.
Die Workflows unterstützen zudem den Übergang von der Analyse zum Outreach. Basierend auf den verfügbaren Unternehmens- und Eigentümerdaten helfen sie bei der Erstellung personalisierter Anspracheinhalte. dealspec ergänzte dies durch die Implementierung des vollständigen E-Mail-, LinkedIn- und Brief-Versandprozesses, wodurch JANUS alle Kanäle innerhalb des übergeordneten Sourcing-Workflows koordinieren kann. Das Ziel war nicht die Automatisierung der Beziehung zum Unternehmensinhaber. Es ging darum, die repetitiven Aufgaben vor Beginn dieser Beziehung zu reduzieren und dem Team mehr Kapazität für die Gespräche und Einschätzungen zu geben, die sich nicht automatisieren lassen.
Praxisnahe Workshops mit den eigenen Prozessen von JANUS
Technologie allein reicht nicht immer aus. Felix wollte auch, dass das Team von JANUS Mittelstandsnachfolge versteht, wie die Workflows funktionieren, wo sie angepasst werden können und welche weiteren Use Cases für AI & Automatisierung infrage kommen. Begleitend zur Implementierung führte dealspec daher mehrere Praxis-Workshops durch, darunter eine ganztägige Schulung vor Ort in Düsseldorf. Anstatt auf generische Beispiele zurückzugreifen, basierten die Workshops auf den tatsächlichen Prozessen, Daten und operativen Herausforderungen von JANUS.
Gemeinsam überprüften die Teams bestehende Workflows, klärten praktische Fragen und entwickelten weitere Automatisierungsideen, die direkt auf die Suche angewendet werden konnten. Dadurch wurde es möglich, das technische Setup mit der täglichen Arbeitsweise von JANUS zu verknüpfen. dealspec stand auch nach den Workshops für Rückfragen zur Verfügung und unterstützte die kontinuierliche Weiterentwicklung der einzelnen Workflows. So konnte das Team von JANUS schrittweise mehr Verantwortung für die eigene Infrastruktur übernehmen, anstatt bei jeder Anpassung auf externe Unterstützung angewiesen zu sein.
"Anstatt über KI und Automatisierung anhand allgemeiner theoretischer Beispiele zu diskutieren, haben wir direkt mit unseren eigenen Prozessen, Daten und spezifischen Herausforderungen gearbeitet. […] Das Ziel war es, unserem Team das Wissen und die Werkzeuge an die Hand zu geben, um viele der Automatisierungen selbst zu verstehen, weiterzuentwickeln und neue Anwendungsfälle zu identifizieren." (Felix Wolters, Managing Partner bei JANUS)
Ergebnisse: Mehr als 6x Sourcing & Outreach mit einem kleinen Team
JANUS bewältigt heute mehr als das Sechsfache des ursprünglichen Outreach-Volumens. Effizientere und klar strukturierte Prozesse ermöglichen es dem Team, diesen Anstieg zu bewältigen, ohne die Mitarbeiterzahl im gleichen Verhältnis zu erhöhen oder Abstriche bei der Qualität der Ansprache zu machen.
"Dies hat es uns ermöglicht, unsere bestehenden Prozesse deutlich effizienter und strukturierter zu gestalten und mit einem kleinen Team wesentlich mehr Outreach zu betreiben, ohne die Qualität unserer Ansprache zu gefährden. Konkret haben wir unser Outreach-Volumen auf mehr als das Sechsfache des ursprünglichen Niveaus gesteigert." (Felix Wolters, Managing Partner bei JANUS)
Die Infrastruktur analysiert außerdem jede Woche automatisiert mehrere hundert Unternehmen und Datensätze. Informationen, deren Recherche und Verarbeitung zuvor wiederholte manuelle Arbeit erforderte, durchlaufen heute konsistente Workflows. Dadurch verfügt das Team über eine breitere und zugleich strukturiertere Grundlage für die Beurteilung potenzieller Akquisitionsmöglichkeiten.
"Dies gibt uns die Infrastruktur, um einen hohen Sourcing-Durchsatz zu erzielen, ohne unsere Mitarbeiterzahl entsprechend skalieren zu müssen. Konkret analysieren wir nun wöchentlich automatisch mehrere hundert Unternehmen und Datensätze auf strukturierte Weise." (Felix Wolters, Managing Director bei JANUS)
Das gestiegene Volumen ist nur ein Teil des Ergebnisses. Durch die Verbindung der einzelnen Sourcing-Schritte hat JANUS zugleich einen klareren operativen Prozess geschaffen. Daten fließen konsistenter zwischen Recherche, Bewertung und Outreach, während sich das Team auf die relevantesten Opportunitäten und die Gespräche mit deren Eigentümern konzentrieren kann. Nach den Workshops kann das Team von Felix viele der Automatisierungen selbst verstehen, verfeinern und im Zuge der weiteren Suche neue Anwendungsfälle identifizieren. Routineaufgaben laufen zunehmend über die Infrastruktur, was Felix mehr Zeit für die Gespräche und Entscheidungen lässt, bei denen sein persönlicher Einsatz den größten Mehrwert schafft.
Was das für Search Funds bedeutet
Search Funds arbeiten typischerweise mit einem kleinen Team, müssen jedoch eine große Anzahl von Märkten und Unternehmen bewerten, bevor sie die richtige Akquisitionsmöglichkeit finden. Das macht die Sourcing-Kapazität zu einem zentralen Engpass: Eine größere Marktabdeckung führt in der Regel zu mehr Recherche-, Bewertungs- und Outreach-Aufwand. Eine integrierte Sourcing-Infrastruktur schafft hier Abhilfe und Effizienzgewinne. Durch die Verknüpfung von Unternehmensidentifikation, Datenanreicherung, Scoring und Ansprache können Search Funds mehr Gelegenheiten bearbeiten, ohne den manuellen Aufwand im gleichen Maße zu erhöhen. Gleichzeitig lassen sich Scoring und Ansprache weiterhin auf den individuellen Akquisitionskriterien des Searchers ausrichten, anstatt sich auf generische Filter zu verlassen.
dealspec entwickelt und implementiert diese Sourcing-Workflows maßgeschneidert auf Basis der Prozesse des jeweiligen Search Funds sowie Best Practices. Dazu können ein Sourcing- und Enrichment-Stack, ein KI-gestütztes Scoring anhand der eigenen Scorecards sowie ein koordinierter Outreach per E-Mail, LinkedIn und Brief gehören. Praxis-Workshops können dem Team helfen, die Infrastruktur besser zu verstehen, weiterzuentwickeln und zusätzliche Automatisierungspotenziale zu identifizieren.
Wenn du einen Search Fund starten oder deine bestehenden Sourcing-Prozesse optimieren möchtest, um mehr Zeit für Gespräche mit Unternehmensinhabern zu haben anstatt der Verwaltung von Software und Daten, unterstützen wir dich gerne dabei.
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Outreach Tools für M&A, Private Equity und Search Funds: Lemlist, Instantly und Smartlead
Ob Private Equity, strategischer Käufer, Search Fund oder M&A-Berater: Wer Deals oder Mandate gewinnen will, muss über einen großen Markt die wenigen wirklich passenden Inhaber erreichen und sie persönlich und glaubwürdig ansprechen. Wer ein Mandat oder ein Portfolio-Unternehmen verkauft, entscheidet unter anderem mit der Ansprache der Käuferliste darüber, ob im Prozess Wettbewerb entsteht. Dieser Beitrag zeigt, wo Outreach im M&A-Prozess sitzt. Er vergleicht Lemlist, Instantly und Smartlead nach den Kriterien, die dabei zählen. Außerdem beschreibt er, wie das Outreach-System je nach Prozess aussieht.
Outreach in M&A: wo die Ansprache im Prozess sitzt
Outreach ist jede aktive Ansprache, beispielsweise per E-Mail, LinkedIn, Telefon oder Brief, auch über das Netzwerk und bestehende Beziehungen. Cold Outreach ist der Teil, bei dem der Empfänger dich noch nicht kennt. Die erste E-Mail an so jemanden nennt man Cold Email. In M&A gibt es zwei Anlässe für Outreach: Deal Origination und Execution Sales.
Deal Origination: Inhaber ansprechen. Deal Origination heißt, Transaktionsgelegenheiten aktiv aufzuspüren, am besten bevor ein Unternehmen offiziell zum Verkauf steht. Das machen drei Gruppen: Käufer wie Private Equity, strategische Käufer und Search Funds, M&A-Berater mit Buy-side Mandat im Auftrag ihres Mandanten und M&A-Berater, die neue Sell-side Mandate gewinnen wollen. Alle drei sprechen Inhaber an, nur mit einem anderen Ziel. Aus einer These über Branche, Größensegment und Geschäftsmodell entsteht die Long List, danach folgt die Ansprache. Sie braucht meist mehrere Kontakte über einen längeren Zeitraum. Ein Inhaber ist beim ersten Kontakt selten verkaufsbereit und im deutschen Mittelstand machen viele ihre Abgabeabsicht gar nicht erst öffentlich. Origination ist die Tätigkeit, Deal Flow das Ergebnis. Das Tool liefert die Kennzahlen dazu: angesprochene Unternehmen, Rücklaufquote, geführte Gespräche.
Execution Sales: Käufer ansprechen. Hier gibt es bereits etwas zu verkaufen: Ein M&A-Berater hat ein Sell-side Mandat, oder ein Private-Equity-Investor will ein Portfolio-Unternehmen verkaufen. Execution Sales ist die Käuferansprache in diesem laufenden Prozess. Die Käuferliste bekommt den Teaser, ein anonymisiertes Kurzprofil von ein bis zwei Seiten. Wer ernsthaft interessiert ist, unterschreibt eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) und bekommt das Informationsmemorandum. Am Ende dieser Phase stehen indikative Angebote. Ein Bieterverfahren spricht typisch eine zweistellige Zahl von Adressen an. Welche das sind, ist die wichtigste Vorentscheidung des Verkäufers. Volumen spielt keine Rolle: Die Liste ist kuratiert und jeder Adressat wird genau einmal und in der richtigen Reihenfolge angesprochen.
Warum das anders funktioniert als im Vertrieb. Ein SaaS-Vertriebsteam schreibt eine schlechte Sequenz um und schickt sie an die nächsten Kontakte. In M&A ist die Liste nicht erneuerbar. In der Deal Origination umfasst eine Nische oft nur wenige hundert relevante Targets, in Execution Sales die Käuferliste oft nur eine zweistellige Zahl von Investoren. Wer eigenen Deal Flow aufbaut, kommt über lange Zeit immer wieder auf dieselben Inhaber zurück. Eine nächste Charge gibt es nicht. Dazu kommen die Kanäle. Manche Inhaber antworten auf LinkedIn innerhalb eines Tages, bei anderen liest eine Assistenz das Postfach, manche reagieren nur auf einen Anruf oder Brief. LinkedIn ist im Mittelstand wichtig, aber einer von mehreren Kanälen. Das Tool muss diese Kontaktpunkte pro Person zusammenhalten, jeden davon protokollieren und sofort stoppen, sobald jemand antwortet.
Zwei Tool-Typen: Multichannel-Präzision oder E-Mail-Volumen
Die Outreach Tools für diese Aufgabe teilen sich in zwei Gruppen und die Wahl der Gruppe kommt vor der Wahl des Tools. Multichannel-Sequenzer wie Lemlist verbinden E-Mail, LinkedIn Outreach und manuelle Schritte in einer Sequenz pro Kontakt. Sie sind um die Person herum gebaut, nicht um das Postfach. Volumen-Plattformen für Cold Email wie Instantly und Smartlead sind um die Versandinfrastruktur herum gebaut. Sie verbinden viele Postfächer, rotieren sie und wärmen sie automatisch auf, damit die Absenderreputation stabil bleibt. Andere Kanäle fehlen oder laufen über Integrationen.
Am Volumen scheiden sich die Gruppen nicht, auch ein Multichannel-Sequenzer spricht tausende Kontakte an. Die Frage ist, ob du ein Tool für alle Kanäle willst oder mehrere Tools kombinierst, etwa eine Volumen-Plattform für E-Mail und ein zweites Tool für LinkedIn.
7 Vergleichskriterien für Outreach Tools
Kanäle: Lemlist fährt E-Mail, LinkedIn, SMS und manuelle Schritte in einer Sequenz, WhatsApp als Add-on und Anrufe über das integrierte Wähltool. Instantly-Kampagnen sind reine E-Mail-Sequenzen. Anrufe und SMS stecken im separaten CRM-Add-on, LinkedIn-Tools wie HeyReach, Aimfox oder La Growth Machine steuert Instantly über seinen Automations-Builder an. Smartlead ist E-Mail-first. LinkedIn läuft über eine Integration, zum Beispiel mit HeyReach, einem eigenen Tool mit eigener Lizenz: Eine Antwort, eine Öffnung oder ein Klick in Smartlead übergibt den Kontakt an eine HeyReach-Kampagne. Anrufe laufen über den SmartDialer, ein kostenpflichtiges Add-on auf Credit-Basis. Der Brief ist optional und bei keinem der drei ein eigener Kanal. Er lässt sich als manueller Schritt führen und mit n8n oder Make teilautomatisieren.
Personalisierung: Alle drei arbeiten mit Variablen aus der Liste, die Personalisierung entsteht also in der Liste. Schon beim Aufbau der Long List lassen sich mit KI pro Unternehmen eigene Textbausteine schreiben, etwa zum Geschäftsmodell, zum Standort oder zu einem Nachfolgesignal. Als Variablen hochgeladen, klingt damit jede E-Mail individuell, ohne dass jemand sie einzeln schreibt. Dazu kommt Spintax: Satz- und Wortvarianten, aus denen das Tool pro Empfänger zufällig wählt, damit nicht hundert identische E-Mails über dieselbe Domain laufen. Alle drei unterstützen Spintax, Lemlist und Instantly zusätzlich Liquid-Syntax für Bedingungen im Text.
Zustellbarkeit und Warm-up: Warm-up und Inbox-Rotation haben alle drei, Lemlist mit lemwarm in jedem Plan, Instantly und Smartlead unbegrenzt für unbegrenzt viele Postfächer. Lemlist hat einen Deliverability Hub mit Alerts pro Postfach und Deliverability-Tests in jedem Plan. Instantly und Smartlead verkaufen Inbox-Placement-Tests als kostenpflichtiges Add-on. Unbegrenzte Postfächer sind ein Argument für Massenversand, das Volumen eines Mandats trägt jeder der verglichenen Pläne.
Sperrlisten: Wer mehrere Mandate in derselben Nische fährt, braucht eine Liste, die über alle Kampagnen gilt: Inhaber, die abgesagt haben, Bestandsmandanten, Wettbewerber des Mandanten. Lemlist hat dafür eine teamweite Abmeldeliste, in der sich auch ganze Domains sperren lassen. Instantly hat eine globale Sperrliste in jedem Plan, Smartlead eine globale Sperrliste und eine Abmeldeliste.
Antwort-Handling: Lemlist sammelt Antworten im Multichannel-Plan in einer Unified Inbox, Instantly in der Unibox, aus der sich erst ab dem Hypergrowth-Plan antworten lässt, Smartlead in der Master Inbox. Alle drei erkennen per KI, ob eine Antwort Interesse, eine Absage oder eine Abwesenheitsnotiz ist.
CRM-Anbindung: Lemlist synchronisiert HubSpot, Salesforce und Pipedrive nativ in jedem Plan, Smartlead ab dem Pro-Plan. Instantly verbindet HubSpot in den Einstellungen und bindet HubSpot, Pipedrive, Attio und Zoho zusätzlich über den Automations-Builder an. Salesforce läuft über API oder Webhooks und Webhooks gibt es erst im Hypergrowth-Plan.
Preis und Kostenstruktur: Lemlist rechnet im Multichannel-Plan pro Nutzer und im E-Mail-Pro-Plan nach E-Mail-Volumen, Instantly und Smartlead rechnen pro Konto mit Limits für Kontakte und E-Mails. Im Einstieg liegen alle drei bei Jahreszahlung im Bereich von rund 30 bis 60 Euro beziehungsweise Dollar pro Monat, die Pläne, die für ein Team zählen, bei rund 80 bis 90. Dazu kommen bei allen drei Tools Domains und Postfächer, deren Anzahl sich nach dem Versandvolumen richtet, bei Instantly ein separates Credits-Abo für Lead-Datenbank, Anreicherung und KI-Agents und bei Instantly und Smartlead ein zweites Tool für LinkedIn. Rechne also den ganzen Stack, bevor du Listenpreise vergleichst. Die Preise ändern sich häufig, die aktuellen Konditionen stehen bei den Anbietern.
Lemlist im Detail
Lemlist ist eine französische Multichannel-Plattform. Eine Sequenz kombiniert E-Mail, LinkedIn-Profilbesuche und Kontaktanfragen, Text- und Sprachnachrichten, Anrufe, SMS und manuelle Schritte. Jeder Schritt kann davon abhängen, was der Kontakt vorher getan hat. Für M&A zählt der Plan Multichannel-Experte, denn nur er enthält LinkedIn, Anrufe, SMS, manuelle Schritte und die Unified Inbox. E-Mail Pro spielt in derselben Liga wie Instantly und Smartlead.
Stärken für M&A-Teams: Warm-up, Deliverability Hub und native CRM-Anbindung sind in jedem Plan drin, eine Boutique braucht also kein zweites Abo. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch und LinkedIn läuft direkt in der Sequenz.
Grenzen: Der Multichannel-Plan kostet pro Nutzer, ein Team aus drei Beratern zahlt also dreifach. Und jeder Nutzer muss sein eigenes LinkedIn-Konto verbinden.
Instantly im Detail
Instantly ist eine US-Plattform für Cold Email im großen Maßstab. Die Pläne Growth, Hypergrowth und Light Speed staffeln sich nach Kontakten und E-Mail-Volumen. Lead-Datenbank, Anreicherung und KI-Agents laufen über ein separates Credits-Abo.
Stärken: Instantly ist um die Versandinfrastruktur gebaut: unbegrenzte Postfächer in Rotation und Warm-up in jedem Plan, dazu Bounce-Erkennung und Reputationsschutz. Inbox-Placement-Tests gibt es als kostenpflichtiges Add-on. Die KI-Antworterkennung sortiert Antworten ohne Aufpreis und über das Credits-Abo kommt eine Datenbank mit über 450 Millionen B2B-Kontakten dazu.
Grenzen: Die Kampagne kann nur E-Mail, Anrufe und SMS kosten als CRM-Add-on extra. LinkedIn läuft über ein angebundenes Tool mit eigener Lizenz, das Instantly per Automation anstößt, etwa wenn ein Kontakt nicht antwortet. Bei unseren Kunden haben wir gesehen, dass Instantly-Nutzer dafür La Growth Machine ergänzt haben. Für ein Team zählt der Hypergrowth-Plan, denn Teammitglieder, Antworten aus der Unibox, Subsequenzen und Webhooks gibt es erst dort. Preislich liegt er auf dem Niveau von Smartlead Pro und unter einem Nutzer in Lemlist Multichannel-Experte, Lead-Datenbank und KI-Agents kosten als Credits-Abo aber extra. Instantly passt, wenn E-Mail der Hauptkanal ist und das Team die Lead-Datenbank auch nutzt.
Smartlead im Detail
Smartlead ist die zweite Volumen-Plattform in diesem Vergleich, mit unbegrenzten Postfächern und Warm-up in jedem Plan.
Stärken: Gegenüber Instantly punktet Smartlead mit der nativen Salesforce-Anbindung, die wie API und Webhooks ab dem Pro-Plan dabei ist. Dazu kommen Kunden-Workspaces und dedizierte Versandinfrastruktur, beides als kostenpflichtiges Add-on. Subsequenzen lösen je nach Antwort eigene Folgeabläufe aus. Für eine reine E-Mail-Kampagne, die in Salesforce laufen soll, ist Smartlead die passende Volumen-Plattform.
Grenzen: LinkedIn läuft zum Beispiel über HeyReach mit eigener Lizenz, Anrufe über das SmartDialer-Add-on. Der Base-Plan hat weder CRM-Anbindung noch API und Webhooks. Sobald Inhaber auf der Short List einen Anruf und ein persönliches Follow-up brauchen, ist ein Multichannel-Sequenzer die bessere Wahl.
Warm-up: warum eine neue Domain nicht sofort versenden darf
Gmail und Outlook bewerten jede Absenderdomain nach ihrer Historie. Eine frische Domain, die am ersten Tag zweihundert E-Mails an fremde Postfächer schickt, sieht für diese Filter aus wie Spam, egal wie gut der Text ist. Warm-up gibt einer Domain diese Historie.
Vorher kommt die Technik. Die Versanddomain braucht SPF, DKIM und DMARC, drei DNS-Einträge, die belegen, dass die E-Mail wirklich von dir stammt. Domains und Postfächer gibt es in allen drei Tools direkt. Wir empfehlen, sie unabhängig vom Tool zu kaufen, Domains etwa bei einem Registrar wie GoDaddy und Postfächer zum Beispiel bei einem Anbieter wie Zapmail. Zapmail bietet auch Domains an, setzt SPF, DKIM und DMARC automatisch und übergibt die Postfächer an die gängigen Sequenzer, auch an Lemlist, Instantly und Smartlead.
Dann beginnt der Aufbau. Das Tool tauscht über ein Netzwerk angeschlossener Postfächer echte E-Mails aus, die geöffnet, beantwortet und aus dem Spam-Ordner geholt werden. Bei lemwarm steigt das Volumen um eine E-Mail pro Tag. Wir empfehlen, die Postfächer selbst aufzuwärmen, damit du die Kontrolle über den Prozess behältst. Das sollte mindestens vier bis fünf Wochen vor der ersten Kampagne beginnen. In der Kampagne selbst empfehlen wir 20 bis 50 E-Mails pro Postfach und Tag, über den Tag verteilt. Das Warm-up läuft danach im Hintergrund weiter.
In M&A wiegt das schwerer als im Vertrieb. Landet die E-Mail an einen Inhaber, den du nur einmal ansprichst, im Spam-Ordner, ist das Target verloren. Eine verbrannte Domain trifft auch das nächste Mandat, weil sie ihre Reputation über alle Kampagnen teilt. Deshalb laufen Sequenzen über separate Versanddomains statt über die Hauptdomain, eine Reservedomain wartet aufgewärmt im Hintergrund und die erste E-Mail hat keinen Anhang. Für LinkedIn gilt dieselbe Logik: erst Profilbesuch, dann Kontaktanfrage, mit festen Tageslimits statt hundert Anfragen am ersten Tag.
Konzeption: wie das Outreach-System je nach Prozess aussieht
Ein Outreach-System besteht aus Zielkriterien und Liste, Anreicherung und Signalen, Versanddomains und Postfächern mit Warm-up, Sequenzen pro Kanal, Sperrlisten, CRM-Anbindung und den Regeln für Antworten. Wie du diese Bausteine zusammensetzt, hängt vom Prozess ab.
Deal Origination: Private Equity und strategische Käufer
Den Zeitpunkt der Ansprache liefern die Daten: Nachfolgesignale, Gesellschafterwechsel, das Alter des Inhabers oder Branchentrigger entscheiden, wer wann in die Sequenz kommt. Das CRM ist das führende System, jeder Kontaktpunkt muss dort ankommen und genau dafür ist ein Multichannel-Sequenzer gebaut. Ein solches Setup mit Lemlist implementieren wir bei dealspec unter anderem für Deal-Sourcing-Kunden. Vorher klärt das Team, ob es ein Inhabergespräch will oder ein Screening-Ergebnis. Sourcing unter wenigen hundert Inhabern ist Multichannel-Arbeit, ein E-Mail-Screening über viele Kandidaten Volumenarbeit.
Deal Origination: Search Funds
Ein Searcher macht dieselbe Origination mit einem kleinen Team über einen großen Markt. Der Engpass ist die Zeit des Teams, deshalb entscheidet das System darüber, wie viele Inhaber das Team überhaupt erreicht. Die Infrastruktur aus Domains, Postfächern, Warm-up und Sperrlisten kommt vor der ersten E-Mail, denn eine verbrannte Domain kostet Wochen, die in der Suche fehlen. Läuft die Suche über E-Mail, LinkedIn, Anrufe und Brief, trägt ein Multichannel-Sequenzer den ganzen Prozess. JANUS, ein Search Fund, mit dem wir arbeiten, koordiniert E-Mail, LinkedIn und Brief in einem solchen Setup, analysiert automatisiert mehrere hundert Unternehmen pro Woche und hat sein Outreach-Volumen mit kleinem Team auf mehr als das Sechsfache gesteigert.
Deal Origination: Berater mit Buy-side Mandat
Die Zielkriterien kommen vom Mandanten und das Mandat hat eine Laufzeit. Der Mandant will sehen, wen du angesprochen hast und wie die Gespräche laufen. Deshalb zählt das Reporting pro Mandat, etwa über eigene Kampagnen oder getrennte Kunden-Workspaces wie in Smartlead. Oft soll der Name des Mandanten in der Erstansprache noch nicht fallen, die Personalisierung läuft dann über das Target.
Deal Origination: Mandatsakquise
Wer Sell-side Mandate gewinnen will, spricht dieselben Inhaber an, verkauft aber die eigene Beratung. Die Ansprache braucht deshalb einen Anlass, etwa ein Nachfolgesignal, eine Entwicklung in der Branche oder eine vergleichbare Transaktion, die der Berater begleitet hat. Viele Inhaber denken erst später über einen Verkauf nach, die Kadenz kann deshalb auch über einen längeren Zeitraum laufen. Dann ist wichtig, jederzeit nachsehen zu können, wo jeder Inhaber steht, denn bei Inhabern in unterschiedlichen Phasen wird es schnell unübersichtlich. Genau dort sehen wir einen der größten Mehrwerte eines Outreach-Systems: Es muss nicht alles von Hand gepflegt werden. Das trägt ein Multichannel-Sequenzer mit CRM-Anbindung, für ein reines E-Mail-Screening über eine breite Region reicht auch eine Volumen-Plattform.
Execution Sales: die Käuferansprache
Ob Berater mit Sell-side Mandat oder Private-Equity-Investor, der ein Portfolio-Unternehmen verkauft: Die Liste ist kuratiert und kurz. Was zählt, ist die Personalisierung pro Investor, etwa mit KI aus Portfolio und Investitionsfokus. Dazu kommen Reihenfolge und Fristen aus dem Verfahrensbrief, die Vertraulichkeit und ein Protokoll, wer wann was bekommen hat. Die Erstansprache läuft im Sequenzer. Zeigt ein Investor Interesse, läuft die Konversation im Tool weiter, oder der Teaser geht aus dem Hauptpostfach des Beraters. Dokumente gehören nicht in die erste E-Mail, weil Anhänge die Zustellbarkeit belasten. Praktikabel ist ein separates Postfach wie transaction@ auf der Hauptdomain in CC, von dem NDA und Teaser als PDF folgen, oder das NDA geht per DocuSign-Link. Für Teaser und Informationsmemorandum lohnt ein Datenraum wie Papermark. Er zeigt pro Empfänger, welche Seiten wie lange gelesen wurden, knüpft den Zugriff an die Zustimmung zum NDA und setzt dynamische Wasserzeichen.
Das Tool ist nur so gut wie die Liste
Jedes Tool in diesem Vergleich schickt eine fehlerfreie Sequenz auch an die falsche Person. Eine Long List mit veralteten Inhabernamen, generischen info@-Adressen und Dubletten produziert Bounces, Spam-Beschwerden und peinliche Antworten und kein Warm-up repariert das. Präzision beginnt bei den Zielkriterien, also Branche, Größe, Geografie, Finanzkennzahlen und Gesellschafterstruktur. Angereicherte Daten wie das Alter des Inhabers entscheiden dann, wann jemand angesprochen wird.
Liste und System muss jemand bauen und betreiben. In Fonds macht das häufig ein eigenes Team, das nach Branchen oder Regionen arbeitet und die Kontakte über Jahre pflegt. Eine Boutique mit wenigen Beratern oder ein Searcher hat dieses Team nicht und auch im Fonds bindet das Setup Kapazität, die im Deal fehlt. Dann übernimmt ein Partner. dealspec setzt das System für Private-Equity-Teams, Search Funds und M&A-Boutiquen auf.
Wir erstellen maßgeschneiderte Long Listen samt Gesellschaftern und Finanzkennzahlen, bewertet und priorisiert nach Fit und bauen Domains, Warm-up, Sequenzen und die Anbindung an das CRM. Das läuft in den Tools und auf den Domains des Teams oder auf unseren. Rückmeldungen, Gespräche und Status landen im CRM und der Partner sieht, wo jedes Target steht, ohne das Outreach Tool zu öffnen. Wer den Partner früh einbindet, bevor Domains, Postfächer, Sperrlisten und Sequenzen stehen, bekommt das Setup von Anfang an auf den eigenen Prozess zugeschnitten. Später umzubauen ist teuer.
Die Wahl zwischen diesen Outreach Tools läuft auf Kanäle, Volumen und persönliche Präferenz hinaus. Welches Tool du auch nimmst, über die Antwortquote entscheiden die Liste, die Mailtexte und der Zeitpunkt. Wenn du sehen willst, wie wir diese Listen für Mandate wie deines aufbauen und bespielen, schau dir Deal Sourcing von dealspec an.
Transparenzhinweis: Die Links zu Lemlist und Zapmail sind Affiliate-Links, was keinen Einfluss auf die Bewertung hat.
FAQ zu Outreach Tools in M&A
Was ist der Unterschied zwischen Lemlist und Instantly?
Lemlist ist ein Multichannel-Sequenzer. Er verbindet E-Mail, LinkedIn, Anrufe und manuelle Schritte in einer Sequenz pro Kontakt, Warm-up und native CRM-Anbindungen sind in jedem Plan enthalten. Instantly ist eine Volumen-Plattform, deren Kampagnen ohne Integrationen nur E-Mail versenden, mit unbegrenzten Postfächern, Warm-up und einer Lead-Datenbank als Credits-Abo. Lemlist passt zu Teams, die wenige hundert Entscheider über mehrere Kanäle ansprechen, Instantly zu Teams, die Cold Email in großem Volumen versenden.
Was ist der Unterschied zwischen Instantly und Smartlead?
Beide sind Volumen-Plattformen für Cold Email mit unbegrenzten Postfächern und Warm-up. Instantly bringt KI-Antworterkennung, einen Automations-Builder, Anbindungen an CRMs und LinkedIn-Tools und eine Lead-Datenbank über ein separates Credits-Abo mit. Smartlead bietet ab dem Pro-Plan CRM-Anbindung, Kunden-Workspaces und API. Preislich liegen Smartlead Pro und Instantly Hypergrowth nah beieinander, bei Instantly kommt das Credits-Abo für Datenbank und KI-Agents dazu.
Welches Outreach Tool eignet sich für Search Funds?
Das hängt von den Kanälen ab. Läuft die Suche über E-Mail, LinkedIn, Anrufe und Brief, trägt ein Multichannel-Sequenzer wie Lemlist den ganzen Prozess. Für eine reine E-Mail-Suche reicht Lemlist E-Mail Pro mit Pauschalpreis für unbegrenzte Nutzer oder Smartlead Pro mit CRM und API. Wichtiger als das Tool ist, das Setup aus Domains, Postfächern, Sperrlisten und Sequenzen von Anfang an auf die eigene Suche zuzuschneiden und die richtigen Long Listen zu bauen.
Brauche ich zusätzliche Domains und Postfächer?
Ja, bei allen drei Tools. Die Hauptdomain bleibt aus dem Cold Outreach heraus. Versendet wird über separate Domains mit je zwei bis drei Postfächern, die Zahl der Domains richtet sich nach dem Tagesvolumen. Eine Reservedomain wartet für den Fall, dass eine Domain auf einer Blacklist landet. Wir empfehlen, Domains und Postfächer unabhängig vom Tool etwa bei GoDaddy oder Zapmail zu kaufen und neue Postfächer mindestens vier bis fünf Wochen aufzuwärmen.
Wie versende ich Teaser und NDA aus einer Outreach-Sequenz?
Nicht als Anhang in der ersten E-Mail, weil Anhänge die Zustellbarkeit belasten. Die Erstansprache läuft im Sequenzer. Zeigt ein Investor Interesse, geht der Teaser aus dem Tool oder aus dem Hauptpostfach des Beraters. NDA und Teaser folgen als PDF aus einem separaten Postfach wie transaction@ oder legal@ in CC, das NDA alternativ per DocuSign-Link. Teaser und Informationsmemorandum laufen über einen Datenraum wie Papermark, der zeigt, welche Seiten ein Investor wie lange gelesen hat.
Kann ich mit Instantly oder Smartlead LinkedIn Outreach fahren?
Nicht nativ. Instantly bindet HeyReach, Aimfox und La Growth Machine über seinen Automations-Builder an, Smartlead bindet LinkedIn zum Beispiel über HeyReach an. Wer LinkedIn neben einer Volumen-Plattform braucht, ergänzt zum Beispiel La Growth Machine, eine Lemlist Alternative mit Schwerpunkt LinkedIn, mit Sprachnachrichten und Social Warming in den höheren Plänen. Lemlist ist das einzige Tool in diesem Vergleich, das E-Mail, LinkedIn und Anrufe in einer nativen Sequenz fährt.
Wie MIND seine M&A-Boutique mit dealspec launchen konnte und nun über die Website Leads gewinnt
MIND berät Käufer und Verkäufer bei M&A-Transaktionen im Small- und Mid-Market. Für den Brand-Launch in Q3 2025 wurde ein gesamter Außenauftritt entwickelt: Logo, Slidemaster, Website und Branding-Assets. dealspec unterstützte beim Markenaufbau, konzipierte und entwickelte die Website sowie den Unternehmenswertrechner und übernahm die Suchmaschinenoptimierung sowie die laufende Beratung hinsichtlich Webseiten-Features und dessen Umsetzung. Seit dem Launch gehen regelmäßig M&A-Anfragen über die Website ein.
Status Quo: Eine neue M&A-Beratung vor dem Markteintritt
Im Juni 2025 bereitete sich MIND auf den Start seiner M&A-Boutique vor. Im M&A-Geschäft prüfen Unternehmensinhaber und Käufer genau, mit wem sie es zu tun haben, bevor sie ein Gespräch vereinbaren: über die Website, die zugesandten Unterlagen, soziale Medien und die Frage, ob das Gesamtbild stimmig ist. Ein Unternehmen, das neu startet, muss all dies auf einmal aus dem Boden stampfen. Es gibt keine bestehende Website, auf die man zurückgreifen kann, kein über Jahre gewachsenes Dokumentenarchiv und keine organisch aufgebaute Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Für eine junge Beratungsfirma ist der Außenauftritt daher Teil der Grundausstattung, die vom ersten Tag an vollständig sein muss.
Das Ziel: Eine vollständige Marke zum Start und eine Website, die Leads generiert
MIND wollte zum Start alles bereit haben, was für den Außenauftritt nötig ist: ein Logo, einen Folienmaster für Pitches und Mandatsunterlagen, eine Website sowie alle Medien-Assets, die aufeinander abgestimmt sind. Darüber hinaus sollte die Website nicht nur informieren. Sie musste Unternehmensinhaber ansprechen, die einen Verkauf in Erwägung ziehen und ihnen einen konkreten Grund liefern, Kontakt aufzunehmen. Eine reine Image-Website beschreibt, was eine Firma tut; sie erzeugt jedoch nicht den Moment, in dem jemand den Entschluss fasst, sich zu melden. Marke, Website und Dokumente mussten daher parallel und unter Einhaltung einer gemeinsamen Deadline entwickelt werden, damit am Ende alles ineinandergreift.
Umsetzung: Branding, Folienmaster, Website, Bewertungsrechner, SEO
Marke, Slide Master & Assets
dealspec begann mit der Marke: dem Logo und der visuellen Identität. Daraus entwickelten wir eine Reihe von Illustrationen und Icons, die MIND eine eigene visuelle Sprache verleihen, statt auf Stock-Bilder zurückzugreifen. Aus dieser Identität leiteten wir einen Folienmaster mit über 75 Vorlagen ab, der alle Layouts abdeckt, die MIND für Pitch-Decks und Mandatsunterlagen benötigt. Die Ableitung aus der Markenidentität statt einer separaten Erstellung sorgt dafür, dass das Design im Arbeitsalltag Bestand hat: Mandatsunterlagen entstehen oft unter Zeitdruck, meist durch die am Deal beteiligten Personen. Ein Master, der bereits die Typografie, Farben, Icons und Layouts der Firma enthält, stellt sicher, dass das Ergebnis nach MIND aussieht, ohne dass man darüber nachdenken muss. Parallel dazu entstanden die Medien-Assets sowie Vorlagen für Formate, die eine Boutique regelmäßig veröffentlicht, darunter Deal-Tombstones.
Website & Bewertungsrechner
Parallel dazu konzipierten und entwickelten wir die Website, inklusive eines Unternehmensbewertungsrechners. Dieser gibt Unternehmensinhabern einen ersten Anhaltspunkt zum Wert ihrer Firma und stellt dabei den Kontakt zu MIND her. Die meisten Inhaber, die einen Verkauf erwägen, haben eine Frage, die vor allen anderen steht – und es ist nicht die Frage, welchen Berater sie wählen sollen. Es ist die Frage, was ihr Unternehmen wert ist. Der Rechner beantwortet diese Frage auf dem Niveau, das für eine erste Anfrage nötig ist: als Indikation statt als Gutachten. Damit liefert er dem Inhaber einen Grund, seine Kontaktdaten zu hinterlassen, an einem Punkt, an dem ein bloßes „Kontaktieren Sie uns“ eine zu hohe Hürde gewesen wäre. Für MIND bedeutet das, dass ein Gespräch mit einem konkreten Thema beginnt, statt mit einer leeren Nachricht.
Suchmaschinenoptimierung & branchenspezifische Landingpages
Die Suchmaschinenoptimierung wurde nicht als einmaliges Projekt zum Start angelegt, sondern als fortlaufende Aufgabe, die seitdem kontinuierlich weitergeführt wird. Rankings verändern sich, Wettbewerber publizieren neue Inhalte und das Suchverhalten von Inhabern wandelt sich. Eine zum Start erreichte Position ist keine Garantie für die Zukunft. Die Arbeit endete nicht mit dem Launch und lief fortan auf zwei Spuren. Die erste ist der technische Zustand der Website, den wir überwachen statt voraussetzen: MIND liegt derzeit bei einem Health Score von 97 von 100 und ihn dort zu halten, ist die Voraussetzung dafür, dass alles, was auf der Website veröffentlicht wird, überhaupt mitspielen kann. Defekte Links, langsame Seiten und Crawling-Fehler sammeln sich auf jeder Website, die aktiv wächst, unbemerkt an und kosten Rankings, die der Inhalt selbst bereits erarbeitet hat. Die zweite Spur ist der Inhalt. Wir haben 18 Artikel und 6 branchenspezifische Landingpages veröffentlicht, die die Suchanfragen von Unternehmern aus dem jeweiligen Segment bedienen. Ein Unternehmer, der nach Beratung zum Verkauf seines Unternehmens sucht, sucht selten allgemein, sondern mit seiner Branche im Suchbegriff. Eine allgemeine Startseite ist auf diese Suchanfrage eine schwache Antwort: Sie rankt schlechter und der Besucher muss selbst herausfinden, ob die Firma Erfahrung in seiner Branche hat. Eine Seite, die spezifisch für sein Segment geschrieben ist, erfüllt beide Anforderungen gleichzeitig und wir verbessern diese Rankings kontinuierlich.
Ergebnisse: Zum Start einsatzbereit, seitdem kontinuierlich neue Leads
MIND ging mit einem vollständigen Außenauftritt an den Markt. Nichts musste nachträglich ergänzt werden und nichts befand sich noch in Arbeit, während die ersten Gespräche geführt wurden. Die Website ist seitdem ein eigener Kanal, über den sich Unternehmer regelmäßig bei MIND melden, getragen von der laufenden Suchmaschinenoptimierung und den branchenspezifischen Landingpages, die in ihren Segmenten Sichtbarkeit aufgebaut haben. Heute rankt die Website für 221 Keywords in den Top 10 und für 154 in den Top 3, aufgebaut auf den 18 Artikeln und sechs branchenspezifischen Landingpages, die seit dem Launch veröffentlicht wurden. Positionen in der unteren Hälfte der ersten Seite führen selten zu einer Anfrage, weil sich die Klicks oben konzentrieren und genau dort liegen 154 der Rankings von MIND. Für ein Unternehmen, das im Juni 2025 noch keine Sichtbarkeit in Suchmaschinen hatte, ist das der Unterschied zwischen einer Website, die man Leuten schicken muss und einer, auf der Unternehmer von selbst landen. Die Zusammenarbeit hat sich seitdem ausgeweitet: Seit Dezember 2025 unterstützt dealspec MIND zusätzlich beim Deal Sourcing.
„Wir arbeiten bereits seit Juni 2025 mit dealspec zusammen und wurden dabei beim initialen Launch von MIND begleitet und seitdem fortlaufend unterstützt. [...] dealspec hat unsere Website und den Unternehmenswertrechner anhand unserer Vorgaben gestaltet und gebaut. Die Suchmaschinenoptimierung läuft seitdem kontinuierlich. Zum Launch hatten wir damit sofort eine fertige Außendarstellung und inzwischen melden sich darüber regelmäßig Leads bei uns." (Philipp Köppe, Managing Partner @ MIND)
Was das für M&A-Berater vor einem Launch bedeutet
Wer eine neue M&A-Boutique, ein Private-Equity-Unternehmen oder einen Search Fund gründet, benötigt stets dasselbe: Logo, Master-Folien, Website, Marketingmaterialien und Sichtbarkeit. Die Herausforderung besteht darin, all dies pünktlich zum Start fertig, konsistent und live zu haben, während die Gründer mit Mandaten, Kapitalbeschaffung und Personalfragen voll ausgelastet sind. Wir liefern das komplette Paket und kennen die Zielgruppe – die Unternehmensinhaber und Investoren, die genau darauf achten, wie sich ein M&A-Beratungshaus präsentiert. Mit einem Bewertungstool, branchenspezifischen Landingpages und kontinuierlicher SEO verwandeln wir die Website in einen Kanal, der aktiv Leads generiert.
Wenn ihr vor einem Launch oder Relaunch steht, freuen wir uns auf ein Gespräch und unterstützen gerne dabei.

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